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Heartbreak in the final hour after a dream NLS debut at the Nürburgring
The Nürburgring-Nordschleife delivered elation and heartbreak within a few hours for EMA Motorsport,at the eighth round of the NLS championship. An impressive debut qualifying session saw the team start on the front row of the grid with driver pairing Matteo Cairoli and Dennis Olsen, and they were firmly in the fight for the podium positions before an incident in the closing stages. Running P3 during the final hour, a cruel blow on a slippery track brought an early end to the race.
Supported by Porsche endurance and Nürburgring specialists, Manthey, the NLS8 event was another extreme test for the team and the #74 Porsche 911 GT3 R. They arrived in the Eifel Forest as part of a development programme ahead of bigger 2023 plans, looking to deliver a strong after showing strong promise at the TotalEnergies 24 Hours of Spa earlier in the summer. Competition would be fierce among the 96-strong field, but the Australian-based team took on the challenge head-on.
Weather - as it often does at the Nürburgring - would play a key role during the race weekend. With extremely wet conditions the day before qualifying, and limited running on the full 20.83km (12.94 mile) Nordschleife section of the track, tyre choice would be a major factor. A dry line was slowly appearing at various points around the track as the session progressed, but several sections remained wet and extremely slippery. Laptimes improved as grip levels increased, with Matteo and Dennis managing the traffic well, provisionally holding pole position, before being narrowly beaten in the dying seconds. The result at the flag put the #74 Porsche 911 GT3 R on the front row against a world-class field.
Taking a cautious approach given the conditions, Dennis stayed with the lead pack from the start on a damp, but drying track. He was immediately fighting for position among the leaders, showing strong pace and running well in the opening stint before pitting for a driver change to Matteo. Further positions were gained over the stint, making a move for P2 with a committed overtake into the first of the track’s 170 corners before taking the lead as pitstop strategies played out.
Various incidents saw the race pace reduced with numerous slow zones and cautions around the circuit. With around an hour to go, a brief and localised rain shower slowed proceedings once again, as grip levels dropped, with the field all running on slick tyres. Despite this, the #74 Porsche 911 GT3 R was in good shape heading into the final hour, and Dennis ran in P3, maintaining the gap and setting up an opportunity to launch a late push for the position. However, the unforgiving Nordschleife had one more card to play, as Dennis ran slightly wide and touched the wet grass. Despite his best efforts, the #74 made contact with the barrier and brought the valiant effort of the team to an early end. Dennis walked away from the incident and was passed fit by the medical centre on his return to the paddock.
Matteo Cairoli, #74 Porsche 911 GT3 R, EMA Motorsport
“It is obviously not the result we hoped for, but the main thing is that Dennis walked away. We were doing really well up to that point, and the team had given us a great car to be in the fight, but this is all part of the game we play – especially at the Nürburgring. It is a circuit that doesn’t forgive even the smallest mistake, and it bites hard. I am sure the team will be back stronger, and a big thank you to them and Manthey for the opportunity to race with them.”
Dennis Olsen, #74 Porsche 911 GT3 R, EMA Motorsport
“We made a good start, but it was tricky in the conditions, so we took the safe and sensible approach to ensure we didn’t risk the car. We were on the pace and the car felt great, as we worked our way up the order, but then I just made a small mistake which you just can’t afford to make around here. I am hugely sorry to EMA Motorsport, Manthey, Porsche and Matteo, as this is not how I wanted to end the season. However, the team has shown themselves as a real contender against a strong grid, in only their second European race.”
Further details of the 2023 race plans will be confirmed by the team in the coming weeks.
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Kein Glück in der letzten Stunde nach einem tollen NLS-Debüt auf dem Nürburgring
Auf der Nürburgring-Nordschleife gab es für EMA Motorsport beim achten Lauf zur NLS-Meisterschaft innerhalb weniger Stunden sowohl Höhen als auch Tiefen. Nach einem beeindruckenden Qualifying startete das Team mit der Fahrerpaarung Matteo Cairoli und Dennis Olsen aus der ersten Startreihe und lag bis zu einem Zwischenfall in der Schlussphase mitten im Kampf um die Podiumsplätze. In der letzten Stunde noch auf Platz drei liegend, sorgte ein Unfall auf der rutschigen Strecke für das vorzeitige Ende des Rennens.
Für das Team, welches von Manthey, dem Langstrecken- und Nürburgring-Spezialisten unterstützt wurden, und den Porsche 911 GT3 R mit der Startnummer 74 war NLS8 ein weiterer Härtetest. EMA Motorsport war, um weitere Erfahrungen, im Hinblick auf die Pläne für 2023, zu sammeln in die Eifel gekommen und wollte nach dem vielversprechenden Einsatz bei den TotalEnergies 24 Stunden von Spa zu Beginn des Sommers wieder eine solide Leistung zeigen. Die Konkurrenz im 96-köpfigen Feld war groß, doch das in Australien ansässige Team nahm die Herausforderung an.
Das Wetter spielte - wie so oft am Nürburgring - am Rennwochenende eine Schlüsselrolle. Angesichts der extrem nassen Bedingungen am Tag vor dem Qualifying und der eingeschränkten Befahrbarkeit der 20,83 km langen Nordschleife sollte die Reifenwahl ein wichtiger Faktor sein. Im weiteren Verlauf der Session bildete sich an verschiedenen Stellen der Strecke langsam eine trockene Linie heraus, doch mehrere Abschnitte blieben nass und sehr rutschig. Die Rundenzeiten verbesserten sich, als der Grip zunahm. Matteo und Dennis kamen gut mit dem Verkehr zurecht und hielten vorläufig die Pole-Position, bevor sie in den letzten Sekunden knapp geschlagen wurden. Mit diesem Ergebnis stand der Porsche 911 GT3 R mit der Startnummer 74 gegen ein starkes Teilnehmerfeld in der ersten Reihe.
Auf der feuchten, aber abtrocknenden Strecke hielt sich Dennis vom Start weg an in der Spitzengruppe des Feldes auf. Er kämpfte mit den Führenden, zeigte eine starke Pace und kam im ersten Stint gut zurecht, bevor er zum Fahrerwechsel zu Matteo an die Box kam. Im Laufe des Stints machte er weitere Positionen gut. Mit einem engagierten Überholmanöver in der ersten der 170 Kurven der Strecke konnte er sich auf P2 vorarbeiten und übernahm die Führung, durch eine gelungene Boxenstopp-Strategie.
Verschiedene Zwischenfälle sorgten dafür, dass das Renntempo durch zahlreiche Slow Zones und Verwarnungen auf der Strecke reduziert wurde. Etwa eine Stunde vor Rennende verlangsamte ein kurzer, örtlich begrenzter Regenschauer das Rennen erneut, da der Grip abnahm und das gesamte Feld auf Slicks unterwegs war. Trotzdem war der Porsche 911 GT3 R mit der Startnummer 74 zu Beginn der letzten Stunde gut in Form, und Dennis fuhr auf Platz drei. Er hielt den Abstand zur Spitze konstant, um die Chance zu wahren, einen späten Angriff auf die Spitzenposition zu starten. Doch die unbarmherzige Nordschleife hatte noch ein Ass im Ärmel: Dennis verunfallte und landete auf dem nassen Gras. Trotz seiner Bemühungen berührte die #74 die Leitplanke und beendete damit die Bemühungen des Teams vorzeitig. Dennis überstand den Vorfall unversehrt und wurde bei seiner Rückkehr ins Fahrerlager vom Medical Center für fit erklärt.
Matteo Cairoli, #74 Porsche 911 GT3 R, EMA Motorsport
"Es ist natürlich nicht das Ergebnis, das wir uns erhofft haben, aber das Wichtigste ist, dass es Dennis gut geht. Wir waren bis dahin wirklich gut unterwegs und das Team hatte uns ein tolles Auto zur Verfügung gestellt, um im Kampf mitzuhalten, aber das ist alles Teil des Spiels, das wir spielen - besonders auf der Nordschleife. Es ist eine Strecke, die nicht einmal den kleinsten Fehler verzeiht. Ich bin sicher, dass das Team gestärkt zurückkommen wird, und ich danke EMA und Manthey für die Möglichkeit, mit ihnen Rennen zu fahren."
Dennis Olsen, #74 Porsche 911 GT3 R, EMA Motorsport
"Wir hatten einen guten Start, aber die Bedingungen waren knifflig, deshalb sind wir sicher und vernünftig gefahren, um das Auto nicht zu gefährden. Wir waren gut unterwegs und das Auto fühlte sich toll an, als wir uns nach vorne arbeiteten. Doch dann habe ich einen kleinen Fehler gemacht, den man sich hier einfach nicht leisten kann. Es tut mir unendlich leid für EMA Motorsport, Manthey, Porsche und Matteo, denn so wollte ich die Saison nicht beenden. Aber das Team hat sich in seinem zweiten Europa-Rennen gegen ein starkes Feld als echter Herausforderer erwiesen."
Weitere Details zu den Plänen für 2023 wird das Team in den kommenden Wochen bekannt geben.
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EMA Motorsport is competing across multiple championships throughout 2022. Keep up to date with all the latest information.




